Einige Wochen nachdem ich das Praktikum in Gorey Library begonnen hatte, vielen mir einige Flyer mit der Aufschrift Work Matters at the Library auf. Da ich bisher noch nicht bewusst mit diesem Begriff konfrontiert worden war (weder in Nutzergesprächen noch während Unterhaltungen mit Kollegen), wurde ich neugierig.
Im Grunde ist Work Matters ein Projekt, dass Leuten helfen soll, die ihren Job oder berufliche Laufbahn ändern wollen oder sogar ihr eigenes Unternehmen gründen möchten. Voraussetzung dafür jediglich, wie beim Bibliotheksausweis, der Vorweis eines Ausweises mit Foto und ein Adressennachweises.
Work Matters stellt auf der einen Seite einen Ort zur Verfügung, von dem aus gearbeitet werden kann. Schließlich bietet die Bibliothek für jeden Nutzer:
- Computerarbeitsplätze, nicht nur innerhalb der Bibliothek sondern auch zusätzlich im Flur vor dem Bibliothekseingang. Dank verschiedener Steckdosen, die sowohl in den Wänden als auch im Boden eingelassen sind, können Nutzer auch ihre eigenen Laptops benutzen.
- kostenlose Internet- und WLAN-Zugänge.
- Möglichkeiten, die eigenen Dokumente vor Ort auszudrucken.
- Räume, um auch außerhalb der Bibliothekszeiten (siehe My Open Library) Projektarbeiten und Meetings abhalten zu können.
Auf der anderen Seite sorgt das Projekt dafür, dass Nutzern die nötigen Werkzeuge in die Hand gedrückt werden durch:
- kostenlose Veranstaltungen und Workshops in der Bibliothek.
- Bücher und Zeitschreiften, die auf dafür vorgesehenen Auslagen präsentiert werden.
- Datenbanken wie z.B. Business.ie, die u.a. Informationen zu 130.000 irischen Unternehmen enthält
- E-Medien wie z.B. die Financial Times, Bloomberg BusinessWeek oder The Economist